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Empirischer Bezugsrahmen

In diesem Teil der Arbeit wird der empirische Bezugsrahmen der Arbeit aufgezeigt. Nach einer kurzen allgemeinen Vorstellung Costa Rica´s wird in weiteren Abschnitten jeweils auf die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Situation des Landes eingegangen.

Im zweiten Punkt dieses Teils der Arbeit soll die Tourismusstruktur Costa Rica´s genauer beleuchtet werden. Dies geschieht, indem die Angebots- beziehungsweise die Nachfragseite im Tourismussektor des Landes vorgestellt wird.


Costa Rica

– Tourism: The most important industry in the country?

a. Advantages

( Costa Rica –small country but very popular, image…)

b. Disadvantages

(over-reliance, 9/11, SARS, Season)

c. What measures are taken to solve the "over reliance” problem?

(Other industries…)

Costa Rica: Ein Überblick


Rica zählt zu den zentralamerikanischen Nationen und liegt auf der mittelamerikanischen Landbrücke, eingegrenzt von Nicaragua im Norden und von Panama im Süden. Das Land hat Zugang zum Atlantischen sowie zum Pazifischen Ozean.  Die Größe des Landes mit 51.000 km² entspricht etwa derer von Niedersachsen. Das Land hat knapp vier Millionen Einwohner, von denen etwa eine Millionen in der Hauptstadt San José leben.

Costa Rica hat im Vergleich zu seinen Nachbarn eine durchaus positive Entwicklung in den letzten 50 Jahren erfahren. Die Armee des Landes wurde nach dem Bürgerkrieg 1948 abgeschafft und gleichzeitig wurden die Fundamente für ein stabiles politisches System mit beachtlichen sozialen Errungenschaften gelegt.

"Costa Rica´s class structure, state institutions, public policy, and popular and elite political culture have created a system of stable liberal democracy without parallel in Latin America” (Booth, 1999:462). Dieses positive Bild von Costa Rica hat bis heute Bestand. In Anspielung auf die im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen, weniger politisch und soziökonomisch entwickelten Ländern wird Costa Rica auch die Schweiz Zentralamerikas genannt. Jedoch kann dieses Image nicht über bestimmte Probleme, auf die das Entwicklungsland  seit Jahren reagieren muss, hinwegtäuschen (Ellenberg, 1990:15).

Die politische Situation Costa Rica´s

Das wesentliche Merkmal in Anbetracht der politischen Situation Costa Rica´s  besteht darin, dass das Land seit 1948 auf ein stabiles politisches Klima verweisen kann und demokratisch regiert wird.

Costa Rica ist eine demokratische Republik, deren politisches System auf einer starken institutionellen Gewaltenteilung basiert. Die Exekutive wird hauptsächlich durch die Person des alle vier Jahre gewählten Präsidenten verkörpert. Das politische Leben wird von den zwei wichtigsten Parteien gestaltet, die Partido de Liberacion Nacional (PLN) und die Partido de la Unidad Socialcristiana (PUSC), die sich seit 1948 in der Regierungsverantwortung mehrmals abwechselten. Programmatisch unterscheiden sich die zwei Parteien nicht sonderlich. Vor allem in Bezug auf das Tempo und den sozialen Ausgleich bei Reformen lassen sich verschiedene Ansätze finden (EU-LSP, 2000:9). Seit Mai 2002 regiert der Kandidat der PUSC, Abel Pacheco, das Land, nachdem er sich gegen seinen Konkurrenten Roberto Araya (PLN) in einer Stichwahl durchsetzen konnte.


Die Probleme im politischen System des Landes lassen sich im Besonderen an dem großen Ausmaß der Korruption festmachen, welche durch ein hohes Maß an Ämterpatronage begünstigt wird.  Nach jedem Regierungswechsel werden die Beamten bis in die untersten Ebenen ausgewechselt, was zu einem erheblichen Verlust an Effizienz des Systems führt und nötige Reformen oft zum Stillstand bringt (Heintz, 1997:164).


LWho are the main players or actors in the costa rican tourism policy

a. private actors?

(Hotel associations, lobby groups…)



b. public actors?

(Ministries, federal agencies..)

c.private/public mix?

(tourist boards…)

 


Die wirtschaftliche Situation Costa Rica´s

Costa Rica´s Wirtschaft ist durch die relativ geringe Größe seines inländischen Marktes sowie die Knappheit an natürlichen Ressourcen, mit Ausnahme von Nutzholz, geprägt. Aus diesem Grund hat sich das Land in der Vergangenheit an einer nach außen gerichteten Wachstumspolitik orientiert und konzentriert sich auf die Gewinnung von Devisen und die Erschließung neuer potentieller Exportmärkte.

Betrachtet man die gängigen Indikatoren, so nimmt Costa Rica in Mittelamerika wirtschaftlich und sozial eindeutig eine Sonderstellung ein.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf lag 2003 bei ca. 8000 US-Dollar, die Arbeitslosigkeit wurde 2002 auf 6,3% geschätzt und das reale BIP-Wachstum lag bei 2,4 %. Die hohe Inflationsrate von 9.1%, das große Haushaltsdefizit und die tendenziell steigende Arbeitslosigkeit sind die Hauptprobleme der costa-ricanischen Wirtschaft.

Neben der Kaffeeproduktion, die das Land bis heute enorm beeinflusst, lassen sich drei verschiedene Phasen in der ökonomischen Entwicklung Costa Rica´s im 20. Jahrhundert erkennen.

Zunächst kam es zu einem schnellen Wachstum bei der Produktion von Bananen, welche bis heute einen nicht zu unterschätzenden Industriezweig in Costa Rica darstellt, der neben Arbeitsplätzen auch eine Einnahmequelle von Devisen bietet.

Nachdem sich in den 70er und 80er Jahren die Krisen in den Nachbarländern Nicaragua und EL Salvador auch auf die wirtschaftliche Situation in Costa Rica auswirkten, die teilweise mit internationaler Hilfe und nationalen Anpassungsprogrammen gelindert werden konnten, kam es zur Entwicklung des Tourismussektors in Costa Rica. Dieser Sektor ist für das Land von immanent wichtiger Bedeutung. Costa Rica konnte im Bereich Ökotourismus eine internationale Vorreiterrolle einnehmen. Der Beitrag des Tourismus allgemein beläuft sich jährlich auf etwa 1 Mrd. US-Dollar und ist somit zusammen mit der Mikrochipproduktion die bedeutendste Devisenquelle.

Den letzten Entwicklungsschub bei der Betrachtung der ökonomischen Strukturen Costa Rica´s lässt sich an dem Versuch der Regierung erkennen, ausländische Direktinvestitionen in das Land zu holen. Neben der Errichtung von regional operierenden Dienstleistungszentren und Kundenbetreuungsstrukturen muss in Bezug auf ausländische Direktinvestitionen auf die Errichtung eines Intel Mikrochipwerkes in den 90er Jahren hingewiesen werden, das im Jahr 2000 mit Exporten im Wert von 1.500 Millionen US-Dollar mehr als 25% der gesamten Exporte Costa Rica´s erwirtschaftete.

In Sektoren eingeteilt entfallen 25% des BIP auf die verarbeitende Industrie, 10% auf den Agrarsektor, 20% auf Handel, Hotels und Restaurants sowie 45% auf Dienstleistungs- und Versorgungsunternehmen (EU-LSP, 2000:12).

Obwohl Costa Rica trotz einiger Probleme wirtschaftlich relativ stabil dasteht, ist die Konzentration der Wirtschaft des Landes auf Exporte in Anbetracht weltweiter Rezessionen vor Krisen nicht sicher.

John Booth fasst die wirtschaftliche Situation folgendermaßen zusammen:

" Costa Rica

remains a relative poor country whose structurally adjusted state has fewer policy instruments to bring to bear on policy problems. Costa Rica’s dependency on exporting price-elastic bananas and coffee was diminished by booming tourism and non-traditional exports, but finding a niche in the world economy will likely remain a continuing challenge” (Booth, 1999:444).

Die soziale Situation Costa Rica´s

Die alles in allem positive wirtschaftliche Entwicklung Costa Rica´s schlägt sich auch in den Zahlen und Daten über die soziale Situation im Lande nieder.

ls zu scheuen. Das hohe Pro-Kopf-Einkommen, gemessen am Bruttosozialprodukt (BSP) von ca. 4000 US-Dollar, ist im Vergleich zu anderen Ländern der Region sehr hoch. Des Weiteren ist die Einkommensverteilung nicht in dem Maße von Ungleichheiten geprägt wie in anderen Entwicklungsländern. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 96%, die Kindersterblichkeit bei 0,04% und die Lebenserwartung bei fast 77 Jahren (CIA, 2003:1ff). Diese Werte brauchen den Vergleich mit Daten aus reichen Industrienationen keinesfal Darüber hinaus besitzt Costa Rica ein recht gut ausgebautes Sozial- und Gesundheitssystem, in dem 90% der Bevölkerung krankenversichert sind

Die Erhaltung dieses Systems fällt der Regierung zusehends schwer. Anzeichen einer zunehmenden Verarmung von Teilen der Bevölkerung sind nicht zu übersehen. Dadurch vor allem betroffen sind Einwanderer beziehungsweise Flüchtlinge aus Nicaragua, die in den 80er Jahren infolge des Bürgerkrieges und Ende der 90er Jahren nach dem verheerenden Hurrican "Mitch" nach Costa Rica kamen



Die Nähe zu den USA und Arbeitsmöglichkeiten im Export-, Dienstleistungs- oder Tourismusbereich erfordern Englisch sprechende und im Umgang mit neuen Technologien versierte Arbeitskräfte. Diese Fähigkeiten können meist nur in teuren Privatschulen ausreichend erworben werden, die sich aber nur Angehörige der Oberschicht leisten können, was zu einer Verschärfung des sozialen Gefälles im Lande führt


Ebenfalls problematisch ist eine tendenziell steigende Kriminalitätsrate, die zweifelsohne auf die angesprochene Verarmung von Teilen der Bevölkerung zurückzuführen sind.


"Die Zahl der Straftaten wächst rascher als die der Bevölkerung. Soziale Randgruppen ohne Reintegrationschancen gewinnen an Bedeutung. (…) Die Zeit einer relativ ausgeglichenen und stabilen Sozialstruktur ist leider vorübergegangen" (Ellenberg, 1990:23).


Als Fazit kann nach der kurzen Betrachtung der  aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lage in Costa Rica angemerkt werden, dass auf das Land in Zukunft, trotz der Tatsache, dass es innerhalb Mittelamerikas in vielerlei Hinsicht noch eine Sonderstellung einnimmt, große Herausforderungen zukommen.


Akteure

Anbieter


Die Angebotsseite muss folgende Leistungen für den Touristen übernehmen: Die Reise muss organisiert werden, ein bestimmtes Programm sollte erstellt werden und für eine angemessene Unterkunft sollte gesorgt sein. Es ist darauf hinzuweisen, dass im Bereich Natur- oder Ökotourismus diese Serviceleistungen sich im Vergleich zum gemeinen Massentourismus unterscheiden. So sind bei der Programmgestaltung mehrsprachige Führer nötig, die ebenso die Touristen über die einheimische Flora und Fauna informieren können. Bei den Unterkünften wird weniger auf Komfort geachtet als vielmehr auf die Schaffung eines natürlichen Ambientes. Der Luxus besteht eher aus einer außergewöhnlichen Lage und gutem Service. Die Hotels oder Lodges sind meistens eher klein, um die Eingriffe in die Natur zu minimieren. Die Tatsache, dass 80% aller costa-ricanischen Hotels weniger als 40 Zimmer besitzen, zeigt, dass die touristische Infrastruktur Costa Rica´s sich auf den Ökotourismus eingestellt hat (Inman 1997:20).

Diese Leistungen werden erbracht von lokalen Touristikunternehmen, Reiseleitern oder Führern und den Besitzern oder Betreibern von Hotels oder Lodges.

Betrachtet man die Struktur des costa-ricanischen Tourismussektors fällt auf, dass dieser, eigentlich untypisch für Entwicklungsländer, durch ein hohes Maß an Organisation geprägt ist.

Die Akteure auf der öffentlichen Seite sind das costa-ricanische Institut für Tourismus (ICT) sowie das Umweltministerium (MINAE).

Das ICT wurde 1955 als unabhängige Institution gegründet. Der Vorsitzende des ICT wird  direkt vom Präsidenten ernannt und hatte bis ins Jahr 1998 den Rang eines Ministers inne. Obwohl Ökotourismus Costa Rica im Tourismusbereich international bekannt gemacht hat, konzentrierte sich das ICT bis vor wenigen Jahren, und zum Teil auch heute noch, weniger auf die Durchsetzung dieses Konzepts als vielmehr auf die Entwicklung Costa Rica´s hin zur Massentourismusdestination (vgl. 4.4.3).

Jedoch wurde mittlerweile das enorme Potential des Ökotourismus für Costa Rica auch von staatlicher Seite in gewisser Weise erkannt und dementsprechende Programme wurden erarbeitet, auf die unter anderem im vierten Teil dieser Arbeit näher eingegangen werden soll.

Das Umweltministerium (MINAE), der zweite öffentliche Akteur im costa-ricanischen Tourismusbereich, ist deshalb zu erwähnen, da diesem die Aufgabe zufällt, die gesamten Schutzgebiete des Landes zu verwalten. Um diese Aufgabe durchzuführen, wurde das "Sistema Nacional de Areas de Conservación de Costa Rica" (SINAC), eine Generaldirektion innerhalb des Ministeriums, gegründet. Da die Nationalparks und die Schutzgebiete ein wesentlicher Bestandteil der Vermarktung Costa Rica´s als Ökotourismusdestination sind, stellt diese Institution, zusammen mit dem ICT, auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung eine Schlüsselfigur auf der Seite der staatlichen Akteure dar.

Auf der anderen Seite, bei den privaten Akteuren, kann die nationale Tourismuskammer (CANATOUR) als Gegenstück zum staatlichen ICT identifiziert werden. CANATOUR begreift sich als eine Art Schirmgesellschaft, die alle kommerziellen touristischen Unternehmen im Land vereinigt. Die zwei größten Gruppen innerhalb dieser Tourismuskammer sind die Hoteliers und die Inhaber von Reiseagenturen. Die Dominanz dieser beiden Bereiche ist nicht verwunderlich, bedenkt man, dass die Nachfrage nach einer Unterkunft und nach einer gewissen Organisation der Reise stets am größten ist.

Weitere private Vereinigungen in der costa-ricanischen Tourismusbranche sind die costa-ricanische Hotelkammer (CCH), die Reiseagentur-Vereinigung (ACAV), die Tourveranstalter-Vereinigung (ACOT), der lokale Gastronomieverband (CACORE), der Verband für professionellen Tourismus in Costa Rica (ACOPROT) sowie der Verband der touristischen Kleinunternehmen (CANAMET).

All diese genannten Institutionen weisen einen hohen Grad an Organisation auf und verzeichnen steigende Mitgliederzahlen (Inman/Mesa/Flores/Prado, 2002:95).

Auf der Ebene der Nichtregierungsorganisationen (NRO´s), die sich zumindest zum Teil mit der Tourismusfrage in Costa Rica beschäftigen, sind unter anderem die vor Ort ansässigen internationale Umweltorganisation TNC oder auch die Ökotourismusgesellschaft (ETS) zu nennen (vgl. 4.3.2).


Die Nachfrageseite

Auf der Nachfrageseite stehen in diesem Zusammenhang die internationalen Touristen, die das Land besuchen.

Touristen, die Costa Rica vor allem aufgrund seines natürlichen Reichtums bereisen, unterscheiden sich soziologisch und ökonomisch gesehen von Massentouristen hauptsächlich in Bezug auf ihre finanziellen Verhältnisse.

"Praktisch alle Nachfrageuntersuchungen kommen zu dem Schluss, dass Natur (Öko)-touristen überdurchschnittliche Einkommen und ein überdurchschnittliches Bildungsniveau, oft mit akademischen Qualifikationen, aufweisen. Frauen und Männer sind zu etwa gleichen Teilen vertreten, wobei häufig beide berufstätig sind, so dass zusammenreisende Partner über ein doppeltes Einkommen verfügen" (Strasdas, 2001:116)

Ökotouristen sind typische Vertreter neuer Tendenzen im Tourismus, haben hohe Qualitätsansprüche und das Verlangen etwas Besonderes zu erleben. In dieser Hinsicht unterscheiden sie sich nicht von anderen Touristen, die Entwicklungsländer bereisen (BMZ, 1993: 5ff.).

Im Jahre 2001 fanden 0,15% aller touristischen Ankünfte in Costa Rica statt, was 0,84% aller Ankünfte in Lateinamerika entspricht (Inman/Meesa/Flores/Prado, 2002:15). Diese Zahlen verdeutlichen den enormen, weltweiten Tourismusmarkt und das große Wachstumspotential für Costa Rica.



Tabelle 3:

Touristische Ankünfte in Costa Rica seit 1991


1991
504649
1992
610549
1993
684005
1994
761448
1995
784610
1996
781127
1997
811490
1998
942778
1999
1.027462
2000
1.088075
2001
1.131406
2002
1.113359



Costa Rica

– Tourism: The most important industry in the country?

a. Advantages

( Costa Rica –small country but very popular, image…)

b. Disadvantages

(over-reliance, 9/11, SARS, Season)

c. What measures are taken to solve the "over reliance” problem?

(Other industries…)


Quelle: ICT, 2002

Betrachtet man die Zahlen in Tabelle 3, lässt sich die rasante Entwicklung des costa-ricanischen Tourismussektors erkennen. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Anzahl der Touristen nahezu verdoppelt. Den Großteil der Besucher stellen, wie man Tabelle 4 entnehmen kann, die Vereinigten Staaten, die traditionell einen großen Ökotourismusmarkt darstellen.

Tabelle 4:

Ankunftszahlen und Ursprungszonen der Touristen in Costa Rica 2000-2002

Ursprungszone

2000

2001

2002

GESAMT

1.088.075

1.131.406

1.113.359

Nordamerika

515.853

518.595

509.253

Zentralamerika

286.466

320.277

320.615

Karibik

9.450

9.298

8.836

Südamerika

95.612

103.917

88.805

Europa

151.393

150.796

157.990

Asien

21.162

20.423

22.413

Afrika

789

837

900

Andere

7.350

7.263

4.547


Quelle: ICT,2002


Costa Rica als Reisedestination

Die Zahlen in den vorangehenden Tabellen sprechen eine eindeutige Sprache. Costa Rica hat sich zu einem beliebten Reiseziel entwickelt

Neben den schon erwähnten Gründen wie die politische Stabilität des Landes oder auch ein erhöhtes Umweltbewusstsein in Verbindung mit wachsendem Interesse an Natur- oder Ökotourismus spielen noch einige andere Faktoren im Hinblick auf diese Entwicklung eine Rolle.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an den damaligen costaricanischen Präsidenten Oscar Arias aufgrund dessen Bemühungen im Rahmen des mittelamerikanischen Friedensprozesses, brachte das Land positiv in die internationalen Schlagzeilen. Costa Rica konnte von da an sein Image als eine stabile und friedvolle lateinamerikanische Nation aufbauen und pflegen.

Führende wissenschaftliche Institute im Bereich biologische Diversität und Tropenkunde nutzen das Land als Basis für ihre Untersuchungen und tragen durch ihre Publikationen zu einer wachsenden Popularität Costa Rica´s bei. In diesem Zusammenhang darf die hohe Anzahl an Nationalparks und biologischen Schutzräumen, die das Land unterhält, nicht vergessen werden.

Als wichtiger Punkt bleibt noch zu erwähnen, dass in dem kleinen Land Costa Rica in einer kurzen Zeit  relativ viele Aktivitäten durchgeführt werden können.

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