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(FAQ)


Ökotourismus

Was ist Ökotourismus?

Ökotourismus wird definiert als verantwortungsvolles Reisen an Plätze, wo die Umwelt bewahrt und das Leben und Wohlergehen der Einheimischen unterstützen wird.

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Jungle Walking Tour – Vorbereitungen

Alle geführten Touren in Lapa Rios tragen zur Natur- und Wildniserhaltung in diesem Gebiet bei. Eine Tour mit erfahrenen einheimischen Führern erweitert nicht nur Ihre Kenntnisse über den Regenwald, sondern unterstützt auch die Dorfgemeinschaft wirtschaftlich und wird Ihnen auf jeden Fall klar machen, dass ein intakter tropischer Regenwald viel mehr wert ist als ein abgeholzter.

Unsere Mitarbeiter an der Rezeption und unsere Führer beantworten Ihnen gerne jede Frage, vereinbaren Treffen und helfen Ihnen passende Touren auszuwählen. Ein erfahrener Führer wird Sie auf allen Touren im Lapa Rios Schutzgebiet begleiten. Lapa Rios versucht die Tourgruppen nicht größer als 6-8 Personen werden zu lassen. Aufgrund dieser geringen Teilnehmeranzahl, empfehlen wir unseren Gästen sich am Front Desk für Touren vormerken zu lassen. Bitte lassen Sie Gästen, die vor Ihnen abreisen den Vortritt. Die längeren Touren beginnen normalerweise nach dem Frühstück oder nach dem Mittagessen. Die Tour bei Nacht endet gegen 20 Uhr mit einem spätem Abendessen. Falls nicht im voraus bezahlt, schreiben wir Ihnen die Touren auf die Rechnung, die Sie dann beim Check Out zahlen.
Spaziergänge ohne Führer werden nur auf den Wegen nahe der Lodge, am Strand und auf der Hauptstrasse empfohlen. Es gibt ein Prospekt mit Informationen zu Touren ohne Führer.
Bitte benachrichtigen Sie unsere Mitarbeiter über Ihren voraussichtlichen Weg und um wie viel Uhr Sie etwa wieder zurück sein möchten.
Der Regenwald kann an wolkigen Tagen schon gegen 16:30 Uhr dunkel sein. Es gibt KEINE Wegweiser in dem Schutzgebiet.

Bitte beachten Sie, dass alle Wege über bergiges Gelände führen und eine gewisse Ausdauer von Nöten ist. Nicht alle Touren können von jedem bewältigt werden. Einige sind einfacher, einige schwieriger. Benutzen Sie Wanderstöcke. Richten Sie Ihre Augen beim Gehen nach unten. Wenn Sie sich etwas anschauen wollen, bleiben Sie stehen. Bevor Sie etwas anfassen, schauen Sie es sich an. Ziehen Sie Schuhe mit einem festen Stand an. Wir stellen Gummistiefel für Sie bereit. Lange Hemden und Hosen sind nicht notwendig. Shorts und T-Shirt genügen für alle Touren. Insektenspray ist normalerweise nicht notwendig. Dies gilt auch für Sonnenbrillen und Sonnenhüte. Nehmen Sie reichlich Wasser vor einer Tour zu sich. Sie werden schwitzen und das Extra an Flüssigkeit wird Ihnen helfen, nicht so schnell zu ermüden. Nehmen Sie eine Flasche Wasser auf jede Tour mit

.

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Corcovado National Park Tour


Tour mit Führer

KOSTEN: LEISTUNGEN: FÜHRER, TAXI- UND FLUGTRANSFER, PARKEINTRITT UND MITTAGESSEN; MINDESTENS 4 PERSONEN.

Ablauf:

06:00 Uhr Leichtes Frühstück in Lapa Rios
06:45 Uhr Abfahrt mit dem Taxi nach Puerto Jimenez
07.15 Uhr Mit dem Flugzeug von Puerto Jimenez zur Sirena Station
11.30 Uhr Pause und Mittagessen von Lapa Rios
13:30 Uhr 3 Stunden Wanderung durch den Regenwald zum Rio Claro. Auf Wunsch Bademöglichkeit im Rio Claro. Tour geht weiter und Rückkehr zur Sirena Station.
16:30 Uhr Rückkehr mit dem Flugzeug nach Puerto Jimenez und dann mit dem Taxi nach Lapa Rios.

Highlights:

Ausgezeichnete Möglichkeit weißlippige Peccaries, Tapire, Spinnenaffen, Weißkopfkappuzieneraffen, Eichhörnchen- und Brüllaffen zu sehen. Des weiteren gibt es Agoutis, Coati-Mundis, frische Jaguarspuren, Ozelots, Marguay- und Berglöwen, Tukane, Papageien, große Currasws, Guans, Trogons, Aracaris, Honeycreepers, Kolibris, Herons, Egrets, Spechte, Ameisenvögel, Manakins, Tanagers, Caciques, Euphonias, Trushes, Falken und Geier zu beobachten.

Das ist der wahre Dschungel. In den 100.000 Hektar des Corcovado Parks leben etwa 375 Vogelarten, 125 Wirbeltierarten, 50 Fledermausarten, 131 Reptilien- und Amphibienarten, 850 Bäume, 1500 Pflanzen und Farne und mehr als 6000 Insekten- und Käferarten.

Was soll ich mitnehmen:

Ferngläser, Vogelbuch, festes Schuhwerk (leichte Wanderschuhe), Kamera, Hut, Insektenschutz und eine wasserdichte Tasche.

Schönen Ausflug!

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Persönliche Sicht einer Dschungel Tour


Die „Rain Forst Ridge Walk“ Erfahrung

Die „Rain Forst Ridge Walk“ Tour ist eine der Touren, die ich hier in Lapa Rios anbiete. Das Terrain ist bergig und die Hänge sind mit unzähligen Bäumen bewachsen. Die Pfade und Wege sind relativ gut begehbar. Jungen Bäume und Gebüsch ist überall zu finden, aber es ist kein Problem an diesen vorbeizukommen. Fast kein Sonnenstrahl erreicht den Boden des Waldes und der Pfad ist bedeckt mit verottenden Blättern. Die Umgebung ist grün, braun und grau gefärbt. Es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit aber die Temperaturen sind mit 25 grad sehr angenehm.

Am Anfang des Weges läuft man durch vor kurzem gekürztem Sekundärwuchs. Schnellwachsende und sonnenliebende Pflanzen wachsen hier. Drei verschiedene Arten von Kolibris schwirren herum und streiten sich um den Nektar der Helikoniapflanze. Der Regenwald beherbergt die größte Anzahl and Tier- und Pflanzenarten und jede ist ein Spezialist. Zahlreiche Insekten wie zum Beispiel spinnenjagende Blattkäfer leben in den großen Blättern der Helikoniapflanze. Als ich mich hinunterbeuge um all die Insekten zu beobachten, schrecken sechs Fledermäuse aus dem riesigen Pflanzentrichter auf. Ein sehr seltenes Phänomen. Diese kleinen Fledermäuse ruhen tagsüber aufeinandergestapelt in den zusammengerollten Blättern. Die geringste Bewegung schreckt sie auf, da sie unter anderem auf dem Speiseplan der alles fressenden Eichhörnchenaffen stehen. Alle Zeugen dieses Spektakels, einschließlich der Tourführer, sind aufgeregt und froh, so etwas gesehen zu haben.

Weiter oben am Weg ringelt sich eine braungetarnte Schlange und hält kurz inne. Der schmale Kopf deutet darauf hin, dass es sich um eine nicht-giftige Schlange handelt. Ihre Farbe entspricht exakt der Farbe der abgestorbenen Blätter auf denen sie sich bewegt. Sie ist etwa einen Meter lang und hat einen orangenfarbenen Bauch. Sie jagt nach Eidechsen, Fröschen und wirbellosen Tiere. Wir alle stehen vor ihr und bestaunen sie. Nachdem wir uns an diesem Dschungelbewohner erfreut haben, nähere ich mich der Schlange, worauf sie schnell verschwindet.

Unser nächster Stop ist ein gewaltiger 40 Meter hoher Baum mit enormen Stützwurzeln. Diese Wurzeln halten den Baum im dünnen Regenwaldboden fest. Dieser hat 2 Meter hohe Wurzeln, die die Basis wie ein Sockel mit Füßen hält. Da ich diesen Baum kenne, suche ich nach einigen „semmillas adorables“ oder „schöne Samenkörner“. Nach kurzer Zeit habe ich eine Handvoll von scharlachroten und schwarzen Körner als Regenwaldsouveniers für meine Gäste. Alle finden sie bezaubernd. Ich schätze die Körner sind deshalb so auffallend, um auf ihren giftigen Inhalt aufmerksam zu machen. Ein übelschmeckender Geschmack soll verhindern, dass körnerfressende Tiere sie verzehren.

Wir gehen ruhig weiter und genießen die Üppigkeit, die Vielfältigkeit und die Ruhe des Waldes. Eine blühende Kletterpflanze hier, eine große holzige Liane hier. Ein gigantisches Termitennest und Vogelgezwitscher vervollständigen das Bild. Plötzlich wird eine Bewegung am Wegesrand bemerkt. „Eine Schlange“ ruft jemand. Der Gast tritt zur Seite damit ich die Spezie identifizieren kann. Eine 3 Meter lange Boa Constriktor, dicker als mein Bein, liegt eingerollt in einer Stützwurzel eines Baumes. Sie fühlt sich wohl von unserer Neugier gestört und verzieht sich unter einen umgefallenen Baum in eine besser geschützte Lage. Die Boa ist nicht giftig aber ein ausgezeichneter Jäger. Sie besitzt einen großen und kräftigen Kiefer mit dem sie ihre Beute beisst und vom Boden hebt. Dann schlängelt sie sich immer enger um den Körper bis das Opfer erstickt. Die Boa jagt keine Menschen, hat aber auch keine Angst vor ihnen. Sie ist lediglich vorsichtig und aufmerksam. Zwei unserer Tourgäste nähern sich ihr fasziniert. Zwei andere bleiben auf Distanz. Alle sind beeindruckt.

Wir gehen weiter. Der Regenwald ist drohend still. Nur das Geräusch der Fußtritte durchbricht die Stille. Es ist später Nachmittag und der Himmel verdunkelt. Eine Wolkenwand baut sich auf und es beginnt leicht zu regnen. Über uns hören wir das Bersten von Ästen. Affen! Wir gehen weiter und schauen nach oben. Ein sich bewegender Ast wird entdeckt und ein schwarzer Körper fliegt durch die Luft. Wir suchen nach einem Fenster durch das Dickicht und sehen vier Brüllaffen. Sie sind Pflanzenfresser und wir beobachten wie sie wählerisch Blätter fressen und über die Äste spazieren. Schließlich werden wir entdeckt und ein dominantes Männchen stößt einen gewaltigen Schrei aus. Hoo – Hoo- Hooo-
Hooo-Hooah- Hooah- HOOAAAH!! Der Alarmschrei der Brüllaffen hört sich an wie eine Mischung aus heulendem Hund und brüllendem Löwe an. Sie werden diesen Schrei aber nie wieder vergessen. Einer der Affen klettert zum Ende des Astes und springt auf einen angrenzenden Baum außerhalb unseres Sichtfeldes. Zwei weitere hangeln sich an einer Liane in das Dickicht auf der Spitze des Baumes. Das Männchen bleibt in einer sicheren aber provokativen Stellung, bläst seine Backen wie Louis Armstrong auf und brüllt was das Zeug hält. Innerhalb weniger Minuten stimmen mehrere Affen mit ein.

Wir laufen weiter und entdecken fast sofort eine Gruppe von Vögeln. Warnschreie werden vernommen und einige schrecken durch unsere Ankunft auf. Mit meinem Fernglas erfasse ich schnell den Rest. Zwei Ant-Tanagers pfeifen aus dem Untergeschoss. Drei Ameisenvögel singen im oberen Stock des Regenwaldes. Zwei Woodcreepers hängen an einem Ast eines großen Baumes. All diese Vögel können nur eines bedeuten – eine Ameisenarmee!

Ich suche den Schwarm. Tausende von Ameisen überqueren gerade den Weg, und es wimmelt von ihnen um einen Baumstumpf herum. Die fleischfressenden Ameisen transportieren alle Tiere über ihrer Strasse und die Vögel freuen sich über diese einfache Beute. Wir schauen zu wie mehrere Vögel in die Ameisengruppe stechen und ihnen ihre Insekten entreißen.
Die Ameisen die auf dem Weg zurück zum Nest sind, tragen Insektenteile und wirbellose Tierchen, die sie gefangen, gestochen und schließlich zerstückelt haben. Die Ameisen die vom Nest kommen sind Drohnen die den angreifenden Schwarm verstärken. Untermajore patroulieren hin und her und beschützen die Arbeiterameisen und die Beute. Ich warne meinen Gäste vor diesen angriffslustigen Tierchen und ihren schmerzenden Bissen. Wir laufen hastig durch das Getümmel und schütteln schnell die Ameisen von unseren Stiefeln. Alle sind unbeschädigt auf der anderen Seite angekommen. Gummistiefel sind ein Erfindung des Himmels!

Das Nieseln hält an und geht schließlich in Regen über. Ferngläser und Kameras werden in den Rucksäcken verstaut und weiter geht es. Regenponchos sind von keinem großem Nutzen, da die Feuchtigkeit die von Innen kommt, fast genauso nass ist wie der Regen selbst. Ich garantiere, dass bei einem tropischem Sturm noch niemand geschmolzen oder erfroren ist.

Während wir durch den Schlamm waten, lauschen wir den Regentropfen die auf den Boden trommeln. Vor mir entdecke ich einen Regenbonus. Bei diesem Wetter erscheinen nun zahlreiche „Poison Dart Frösche“ am Weg. Diese schwarzen Erdamphibien sind limettengrün gestreift und 5-6 cm groß. Sie hüpfen auf der Suche nach kleinen Insekten umher. Das ist eine gefährliche Art der Nahrungssuche für tagaktive Tiere in einer Umgebung voller Raubtiere. Es wird angenommen, dass „Poison Dart Frösche“ zuerst Hautgifte ausschieden um nicht gut zu schmecken, und dann durch ihre Streifen ihre Feinde darauf aufmerksam machen wollten.
Da sie nur beim Verzehr gefährlich sind, nehme ich einen in die Hand und zeige ihn herum. „Ahhs“ und „Uuhs“ sind die dankbaren Reaktionen meiner Gruppe. Schließlich kommen wir wieder in der Lodge an – nass, müde, verzaubert und voller Eindrücke.

Darrel Hutchinson, ehemaliger Führer in Lapa Rios, 1993

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Fischen

Tiefseefischen
Fish Die Gewässer bei Lapa Rios sind berühmt für die Fülle an Bill Fish, Tuna, Dorado, Rooster Fish und Snapper. Off shore und In shore – Fischen wird angeboten. Taxi nach Puerto Jimenez für einen Tag (8 Stunden) der vollen Freude. Mittagessen inklusive.
„Kinembe“,, Capt. Mike, 1-3 pax. See Tour Page for Price.

Einen halben Tag fischen
Mit dem Taxi in die Stadt und dann mit unserem benachbarten Kapitän zum Gulfo Dulce, Cabo Matapalo und der Pazifikküste um Snapper (Weltrekordgebiet), Rooster Fish, Tuna, Dorado, Jack und Sierra... zu fangen. 4 Stunden und mehr, 1-4 Personen, 365 US-Dollar.

An der Küste fischen
Unser erfahrener Fischer bringt sie an die felsigen Stellen von Lapa Rios, um Snapper, Rooster Fish, Jack und Sierra und wer weiß was noch zu fangen. Der Bait Fish muss in Küstennähe sein. Ansonsten findet die Tour nicht statt.
Ausrüstung wird gestellt. Ebbe und Flut abhängig. 3 Stunden, 35 US-Dollar pro Person

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Welche Tiere sieht man in 3 Tagen


Normalerweise in 3 Tagen in Lapa Rios zu sehen

  • Verschiedene Säugetiere:
    Affen: Brüll-, Eichhörnchen-, Spinnen, Weißkopf-, Kinkajou-, Coati Mundi-Affen
    Dreizehiges Faultier
    Fledermäuse (Insekten- und fruchtessende)
     
  • Vögel – üver 300 gesichtete Arten in Lapa Rios:
    scarlet macaw
    chestnut mandible toucan and aracaris
    black-cheeked ant-tanager (only in Osa)
    See List of Birds
  • Eidechsen
    basilisk (Jesus Christ)
    green iguana
    anoli
    ameba (macroteniid)
    garrobo (Ctenosaur)
    gecos
    skink
     
  • Frösche 
    poison dart frogs (black with orange and green with black)
    tink
    tree
    nocturnals
    smoky frog
  • Insekten und Käfer
    wasps and bees
     forest cockroaches
     butterflies - morphos, heliconias, swallow tails, "owl" butterflies (moths)
     grasshoppers
     "sundown" cicada
     giant walking stick
     leaf cutter and army ants
     bush katydid
     
  • Spinnen

Marine species - 4 land crab species
 blue crayfish - river
 star fish
 blue fish
 barnacles
 snail
 sea slug
 clams

Manchmal in Lapa Rios zu beobachten

  • Verschiedene Säugetiere:
    Zweizehiges Faultier
    Wildkatzen - Puma, Jaguarundi, Ocelot, Margay, Jaguar
    Wiesel Tayra und Langschwanzwiedel
    Armadillo
    Opossum
    Flussotter
    Mäuse und Ratten
    Agouti und Paca
    Stinktier
    Fledermäuse
    Eichhörnchen
    Waschbären
    Ameisenbär
  • Frösche
    Laubfrösche
    Posien Dart Frogs
     
  • Schlangen
    Boas
    Korallenschlangen
    Lianenschlangen
    Vipern
  • Insekten
    Schmetterlinge und Motten
    Verschiedene Wespen- und Bienenarten
    Rhinozeroskäfer
    Skorpione
     
  • Spinnen
  • Meerestiere
    Grüne Meeresschildkröte
    Delphine
    Pilot und Buckelwale

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Surfen

Das Meer bei Lapa Rios bietet exzellente Surfbedingungen. Man kennt dieses Gebiet unter dem Namen „Matapalo“ und es besteht aus drei „point breaks“. Diese heißen „Backwash“, „Pan Dulce“ und „Matapalo“. Es herrschen lange, rechtseitige Wellen mit wechselnden Schwierigkeitsgraden vor. Je näher man an Cabo Matapalo ist, desto anspruchsvoller wird es. Hier trifft der Golfo Dulce auf den Pazifischen Ozean.

Es gibt hier eine Gemeinschaft von etwa 35 Surfern mit ihren Familien, die dort ein Grundstück gekauft haben und unter dem Jahr mehrmals diesen Ort besuchen kommen und surfen. Deren fachmännischer Meinung nach ist es einer der weltbesten Surfplätze hier, wenn auch nicht der größte.

Das Transportieren von Surfbrettern könnte schwierig werden, da weder die Fluggesellschaften SANSA und Travelair noch die Busgesellschaften eine Reservierungen für Surfbretter annimmt und diese, wenn überhaupt, nur mitnimmt, falls genügend Platz vorhanden ist. Normalerweise transportieren sie kleine Surfbretter (bis zu 2.5 Meter) ohne große Diskussionen. Bei großen Brettern wird es schon schwieriger die Verantwortlichen zu überzeugen. Am einfachsten ist es, die Bretter im Mietwagen mitzunehmen oder sie per Auto nachbringen zu lassen. Das kann jedoch teuer werden.

Wir sind ein luxuriöses Regenwaldressort und Ökotourismusziel. Wir sind nicht gerade auf Surfer spezialisiert. Wir haben aber viele von ihnen als Gäste. Sie sind herzlich willkommen und verbringen eine wundervolle Zeit hier. Die meisten kommen zwischen Juli und November. Die besten Surfbedingungen gibt es wohl zwischen August und Dezember.

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Strand und Schwimmen


Die Bungalows liegen etwa 100 Meter über dem Ozean und man läuft ca. 7 Minuten zum Strand. Der Rückweg hingegen ist bergauf und steil und man benötigt ca. 15 Minuten zurück zur Hotelanlage. Im Normalfall ist der Strand leer und lädt zum Spazieren gehen und Erkunden ein. Es gibt nur wenige Muscheln aber der Strand sieht aus wie auf einer Postkarte und er ist sehr ruhig und friedlich. Das Schwimmen im Meer ist ungefährlich und erfrischend aber man sollte nicht vergessen, dass die meisten Leute uns wegen der Natur und des Regenwaldes besuchen. Es ist ein Strand am Pazifischen Ozean und sollte nicht mit einem Karibikstrand mit kristallklarem Wasser und weißem Sand wie in Jamaika verwechselt werden.

Etwas entfernt vom Wasser findet man Schatten. Es sind jedoch keine Liegestühle und Sonnenschirme vorhanden. Sie werden hier wahrscheinlich mehr Krabben herumkrabbeln sehen als an anderen Stränden, die Sie schon besucht haben. Diese Krabben sind klein und harmlos aber zahlreich. Manchmal hat es Sandflöhe aber meistens stören sie überhaupt nicht. Moskitos sind am Strand, genauso wie an der Lodge selbst, sehr selten.

Es hat auch gute Möglichkeiten zum Schnorcheln, aber dazu müssten Sie mit dem Boot herausfahren.

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Föhn und Elektrizität


Aufgrund unseres Ehrgeizes die Umwelt nur so leicht wie möglich zu belasten, besitzen wir kleinere 24 Stunden Generatoren, die alle Bungalows mit Strom versorgen. Unsere Generatoren sind zu schwach um Föhne mit Strom zu versorgen. Wir empfehlen unseren Gästen sie zu Hause zu lassen oder sie in Lapa Rios nicht zu benutzen. Das Benutzen eines Föhnes kann die Stromversorgung für die ganze Anlage zusammenbrechen lassen und alle sitzen mitten beim Abendessen im Dunkeln. Elektrorasierer, Batterieakkus, Computer und die meisten anderen Geräte belasten die Stromversorgung nicht und können ohne Probleme benutzt werden. Danke für Ihr Verständnis.

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Lapa Rios Adresse und Telefonnummern


Adresse: (Keine Postanschrift!!!)
Lapa Rios, Puerto Jimenez, Penisnsula Osa, Costa Rica, Central America
Tel: (506) 2735-5130 Fax: (506) 2735-5179

Postanschrift:
Lapa Rios
P.O. Box 025216, SJO – 706
Miami, Fl 33102 – 5216

Sehen Sie sich die Weltkarte und die Costa Rica Karte an!

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Unser Schamane – Was er Ihnen zeigen kann


Augusto, der Schamane der Halbinsel Osa, kann Ihnen diese Pflanzen auf dem „Medicine Walk“ zeigen.

Nicaraho (Rubiaceae nicaraho)
Zur Behandlung von Hautkrebs. Erkannt wird diese Pflanze an augenartigen Membranen in der Innenseite des Blattes welches sie von giftigen „Imitatorenpflanzen“ unterscheidet. Kochen Sie 200 Gramm dieser Blätter in einem viertel Liter Wasser. Trinken Sie von diesem Tee jeden Tag eine Tasse und befeuchten Sie die betroffene Stelle, um die Symptome zu lindern.

Monkey Comb Tree (Appeiba f. tilialceae)
Rinde: Kann als Vaginalsuppositorium bei der Geburt verwendet werden. Die Rinde und ein bisschen Wasser werden zu einer Art Gleitmittel.
Wurzel: Kombiniert mit der Berbena- oder „Scorpion Tail“-Pflanze kann Leukämie damit behandelt werden.
Kochen Sie 200 Gramm der Wurzeln des Monkey Comb Baums und der Berbenapflanze und trinken Sie 3 Tassen täglich bis die Symptome nachlassen.

Calamine Tree (Calamine anacardiaceae)
Wird äußerlich aufgetragen, um Kratzer von giftigen Pflanzen und Insektenstiche zu behandeln. Es gibt 4 verschiedene Arten dieser Pflanze in Lapa Rios. Alle werden gleich genutzt. Beim Schneiden der Wurzel tritt ein Saft aus. Dieser wird direkt auf die Haut aufgetragen (ev. mit Magnesium mixen). Wenn der Saft trocknet, kann man den Staub später mit Wasser vermischen.

Jino Cuabe, der „Naked Indian“ oder auch „Burnt Gringo“ Baum (Boursera simaruba)
Man sagt, dass dieser Baum von Indianern im Norden Panamas genutzt um das Blut zu reinigen und speziell um „el sida“ (Aids) zu heilen. Augusto hat gehört, dass die Wurzel mit der Katzenklaueblume vermischt wird und dazu noch eine Art Segen erfolgen muss. Aber Augusto sagt, dass diese Indianer Ihre Geheimnisse nicht preisgeben.

Monkey Ladder (Himenea f. pyridium)
Zur Behandlung von Nierensteinen. Diese Behandlung ist allgemein medizinisch anerkannt. Das aus dem Baum stammende Piridium wird mit Kalisulfor vermischt und in Form von Pillen, Kapseln oder Injektionen eingenommen.

Olive Tree (Simaruba amara)
Zur Behandlung von Verstopfungen bei Kindern. Aus den erhitzen Samen wird Öl gewonnen, welches dann die Kinder (3 Tropfen) einnehmen.

Iodine Tree (Vissmia feruginea)
Zur Behandlung von Sirosis. Trinken Sie 3 Tassen täglich. Kühlen Sie äußerlich mit Eis zusätzlich Ihre Leber.

Jino Cuabe Negro (Boursera simaruba)
Zur Behandlung von Darmparasiten. Kochen Sie ein kleines Stück Rinde in einem viertel Wasser. Trinken Sie eine Tasse täglich bis die Symptome verschwinden

Gabilana Capitana (Neurolaena lobalta)
Bitter schmeckend. Ursprünglich zur Behandlung von Malaria genutzt. Trocknen Sie 200 Gramm der Blätter und geben Sie Alkohol hinzu. Schlucken Sie 3 Löffel dreimal am Tag.

Melastoma (Melastomaceae de clorophilum)
Zur Behandlung von Darmproblemen bei Kindern. Kochen Sie 60 Gramm in einem Becher ab. Nehmen Sie dann 2 Teelöffel mit Coca-Cola vermischt ein.

Dorada Fruit (Virola cokshney)
Zur Behandlung der Bluterkrankheit. Beinhaltet viel Vitamin K. Legen Sie die Innenseite der Rinde auf die Wunde um die Gerinnung zu fördern.


Balsam Tree (Appocinaceae)
Der Extrakt des Balsam wird zur äußeren Behandlung von Kratzern, Insektenstichen, Erkältungen und Kopfweh benutzt.

Bitter Jagua (Asspidosperma megalocarpuns)
Zur Behandlung von Hefeinfektionen. Die Blätter werden in Alkohol getränkt und dann auf die befallene Stelle gelegt.

Soroca (Momordica charantial)
Chininartig. Zur Behandlung von Bluthochdruck. Kochen sie 150 Gramm auf einem halben Liter Wasser. Abkühlen lassen und den Tee dreimal täglich trinken.

Elephant Tree (Bignonealeae toccia)
Zur Behandlung von Elephantitis. Kochen Sie 250 Gramm auf 2 Liter Wasser ab. Befeuchten Sie die befallenen Stelle wenn die Flut ¾ ihrer Höhe erreicht hat! Die Schwellung wird genauso wie das Meer vom Mond beeinflusst! Achtung!!! Diese Pflanze enthält Strychnin und darf deshalb nicht oral eingenommen werden!

Cow Tree (Brosimum utily f. moraceae)
Zur Behandlung von Geschwüren. Der milchige Saft des Baumes enthält Magnesium und kann direkt vom Baum abgeschöpft werde. Dreimal täglich 1-2 Löffel.

Cocolmaeca (Diosicoceaceae aff. Belizensis)
Zur Behandlung von Keuchhusten und bei hohem Cholesterinspiegel. Vermischen Sie die Wurzel mit Alkohol und Honig zu einem Sirup. Nehmen Sie 1 Löffel dreimal täglich ein.

Zusammengestellt von Carolyn Pyles, Universität Minnesota.

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